Tierarztpraxis Bad Homburg

Leitung: 

Prof.Dr.med.vet.Robert Rinck

Tierarzt

Update 16.März 2020


Zur Zeit findet KEINE
 offene
 Walk-In ("terminlose") Sprechstunde
 statt!

Zur Zeit bieten wir Mo.-Sa. Terminsprechstunden an.

Leistungen

Allgemeine Untersuchungen
Impfungen
Wurmkuren
Parasitenprävention

Endoskopie
Chirurgie
Minimalinvasie Chirurgie
Notfallmedizin
Innere Medizin
Kardiologie

Eigenes Labor
3-D Ultraschall incl. Herzdoppler
Zahnheilkunde





Ausnahmen:
Wir behandeln in unserer Praxis keine Vögel, Nage- und Gifttiere


Endoskopische Kastration

Die minimalinvasive Ovariohysterektomie (endoskopische Kastration) bedeutet das der Hündin über ein sog. "Schlüsselloch" die beiden Eierstöcke und die beiden Gebärmutterhörner bis zum Gebärmutterhals entfernt werden (sog. Totaloperation). Man kann auch nur die Eierstöcke entfernen, was wir bei der Hündin aber äusserst ungern machen (nur nach Indikation), da sich daraus Folgerisiken ergeben können die bei der Hündin vermeidbar sind in dem man bis zum Gebärmutterhals alles entfernt.  
 
  
 Die Praxis in Karben führt seit bereits 2002 die minimalivasive Kastration bei Hunden durch. Diese Operationsmethode wurde von uns federführend im Rhein Main Gebiet eingeführt und ist in den Jahren stetig verfeinert worden.
 
 Seit 2008 wird diese Operation auch in der Praxis in Bad Homburg durchgeführt.
 
 Wir haben bis 2009 nach der sog. "3 Loch Methode" operiert, das bedeutet das Endoskop (Kamera) und die Arbeitsgerätschaften durch drei voneinander getrennte Eintrittsöffnungen eingeführt wurden. 
 Seit 2009 haben wir nur noch eine einzige Eintrittsöffnung in die über einen sog. Kreistrokar das Endoskop (Kamera) und die Operationsinstrumente eingeführt werden, was diese Methode nochmals revolutioniert hat.
 
 Bei der klassichen Kastration haben die Patienten einen ca. 10-15cm langen Bauchschnitt, mit unserer Trokarmethode haben die Patienten eine ca. 2cm grosse, kreisrunde Wunde. Diese verheilt in der Regel nach 3-4 Tagen, bei der konservativen Operation sind es in der Regel 8-14 Tage. Der Haut- und Unterhautschmerz ist signifikant geringer, was bedeutet das der Patient nach der Operation deutlich weniger Schmerzmittel bekommen muss und viel früher wieder in den Alltag entlassen werden kann. Die Operation dauert in der Regel 1-2 Stunden und der Patient kann die Praxis bereits nach 2-4 Stunden wieder gehend verlassen. Sie müssen diese nicht aus der Praxis tragen!
 
 Leider können nicht alle Hunde mit dieser Methode operiert werden, da etwa 10-20% für die minimalinvasive Kastration nicht geeignet sind. Wenn Sie sich für eine solche Operation interessieren rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.





Die laserchirurgische Weichgaumenplastik

 

Konventionelle Behandlungsmethoden des brachycephalen Syndroms (B.O.S) bei Hunden und Katzen bestanden bisher in der fast vollständigen Entfernung des Gaumensegels, Zäpfchens und auch zum Teil der Mandeln mit dem Skalpell. Dieser Eingriff wurde unter Vollnarkose durchgeführt und die Wunden vernäht. Der Patient mußte mit einer langen Rekonvalezenz bis zu 8 Wochen rechnen.
 


Heute ermöglicht die hochentwickelte Lasertechnik eine nahezu unblutige, kleine und daher ambulante Operation gegen B.O.S. Hierbei werden mit einem modernen Diodenlaser die Gaumenbögen und das Zäpfchen verkleinert. Durch die große Laserenergie an der äußerst feinen Glasfaser wird das Gewebe am Rand des Laser-„Schnittes“ verschmolzen und eine saubere, unblutige Abtrennung erreicht. Entstanden ist ein vergrößerter Rachenraum mit einem höher liegenden und verkürzten Zäpfchen. Durch die Erweiterung des Rachenraumes verbessert sich die Durchgängigkeit für die Atemluft, und Atmungsaussetzer (sog. "Schnappatmung") werden minimiert.
 
Die Behandlung wird in einer Sitzung ambulant in kurzer Narkose durchgeführt und dauert etwa eine halbe Stunde. Alle Probleme eines Eingriffes im Schlund (natürlicher Würgereiz, Schutz der Rachenhinterwand) können so leicht gelöst werden. Nach kurzer Ruhezeit kann der Patient nach Hause entlassen werden.
 
Direkt nach dem Eingriff treten nur leichte Schmerzen, dafür aber ein „kloßiges Gefühl“ im Rachen auf.
 
Während der ersten zwei Wochen nach der Laser-Operation hat der Patient Schmerzen – ähnlich wie nach einer Mandeloperation. Um eine unnötige Wundreizung oder Blutung zu vermeiden, muß für etwa 10 Tage die Ernährung auf Schonkost umgestellt werden: Keine gefrorenen/heißen Speisen (BARF), keine Früchte (z.B. Apfel).
 Am besten sind weiche Speisen (z.B. Dosenfutter) angereichert mit handwarmem Wasser. 









Seitenende